Dorfbackofen

Der Backofen präsentiert sich in der typisch märkischen Bauweise mit roten Ziegeln und Findlingssteinen. Er bildet gemeinsam mit dem Gutshof den Dorfmittelpunkt. Anfang des 19. Jh. gebaut, sollte er jeder Familie im Dorf einmal in der Woche an einem festgelegten „Backtag“ die Zubereitung von Backwaren ermöglichen.


Dieser Ofen wurde in den letzten 20 Jahren nicht mehr verwendet und verfiel zunehmend. Die bauliche Grundsubstanz ließ jedocheine Restaurierung zu. Nach dem Wiederaufbau ist der zentral gelegene Backofen ein Teil des toristischen Konzeptes der Stiftung August Bier. Die dörfliche Kultur und Architektur blieb erhalten. Der „Historischen Backofen“ im Mittelpunkt des Ortes bildet nach der Restaurierung und Inbetriebnahme die Grundlage für diverse touristische und dörfliche Aktionen. Um das Backhaus herum entstand ein naturbelassener Vorplatz mit rustikalen Sitz- und Essplätzen. Eine kleine Streuobstwiese rundet die Einrichtung optisch und funktional ab.

Auf vier Schautafeln an der AußenmaueDorfbackofen (klicken zum Vergrößern)r werden alte „Backgeschichten“ erzählt und historische Informationen vermittelt.

Enthüllung des GedenksteinesEinweihung des Backofens 

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